Berlin Studie Ländliche Teilräume

Ausweisung und Bestimmung von ländlichen Teilregionen für den Raum Berlin

Den Hintergrund der hier präsentierten Studie bildet die Förderkulisse der EU mit ihrer räumlichen Ausrichtung und den Folgewirkungen für das Bundesland Berlin.

Der Landwirtschaftsfonds hat sich in den letzten Förderperioden von einem Instrument der Agrarpolitik zu einem Instrument der Strukturpolitik weiter entwickelt. Neben die Agrarpolitik tritt damit die Regionalpolitik für ländliche Räume als Aufgabe des Fonds endgültig hinzu. Je stärker der eigentlich auf die Landwirtschaft gerichtete Agrarfonds auch eine regionalpolitische Komponente erhielt, desto notwendiger wurde es, eine Abgrenzung gegenüber den beiden Strukturfonds vorzunehmen. Würde dies nicht erfolgen, wären Förderkonkurrenzen und Doppelstrukturen zu befürchten.

Der Agrarfonds sollte sich deshalb neben die Landwirtschaft auf den „ländlichen Raum“ beziehen. Einheitlich gültige Kriterien für die Abgrenzung ländlicher Räume gibt es hingegen nicht – die Diskussion hierzu zieht sich seit mehr als 40 Jahren durch die Geographie und andere Planungswissenschaften.

Die Studie „Ausweisung und Bestimmung von ländlichen Teilregionen für den Raum Berlin“ wurde im Zuge der Erstellung des regionalen Programms der ländlichen Entwicklung für Brandenburg und Berlin in der Förderperiode 2007 – 2013 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I, Stadt- und Freiraumplanung erarbeitet. Die definierten Teilregionen stellen auch in der Förderperiode 2014 – 2020 die Grundlage für ausgewählte Maßnahmen dar, die an die Förderkulisse „ländlicher Raum“ gebunden sind.


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