Brandschutz für Kids: Im Spiel lernen

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Der Schutzpatron der Feuerwehrleute – der heilige Florian – stand Pate bei der Namensgebung für das Floriansdorf des KiEZ Frauensee. Die Einrichtung dient der Brandschutz- und Sicherheitserziehung von Kindergruppen. Präventionsarbeit und die Vermeidung von Bränden und Unfällen stehen dabei im Mittelpunkt, da bei einem ausgeprägteren Gefahrenbewusstsein der Kinder viele Unfälle vermeidbar wären. Aber auch die Begeisterung für Jugendfeuerwehren wird geweckt und damit nicht
zuletzt Nachwuchs gewonnen.

Richtiger Umgang mit Feuer
Wissensvermittlung in Familien, Kita´s und Schulen in den Bereichen Brandschutz- und Sicherheitserziehung gibt es kaum. So erlernen Kinder üblicherweise den Umgang mit offenem Feuer nicht mehr, entwickeln auch kein Sicherheits- und Gefahrenbewusstsein und sind im Notfall oft hilflos.

Dem begegnet das Floriansdorf in Heidesee im Spreewald als interaktive Bildungs- und Begegnungsstätte zur Brandschutz- und Sicherheitserziehung für Kinder von drei bis 12 Jahren mit interaktiven Lehrangeboten. Drei ungenutzte Gebäude wurden in eine Feuerakademie mit einer Ausstellung, einem Haus der Gefahren und einer Kinder-feuerwache auf insgesamt 240 m2 Fläche mit Hilfe von ELER-Mitteln aus- und umgebaut.

Sensibilisierung für Brandschutz und Gefahrenquellen
Unter Anleitung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, Feuerwehrmännern und pädagogischem Personal erlernen Kinder den sicheren Umgang mit Feuer in einer speziellen Feuerwerkstatt ebenso, wie dessen effektive Bekämpfung im Brandfall oder das Erkennen von potenziellen Gefahrenquellen.

So können sie spielerisch erfahren, wie sie mit Unfallsituationen umgehen bzw. diese vermeiden können und, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit der Feuerwehrleute ist. Nicht zuletzt wird in der Kinderfeuerwache simuliert, was nach Eingang eines Notrufs in der Einsatzleitstelle passiert, was es bedeutet zu retten, zu löschen oder zu bergen: natürlich in Kinderfeuerwehrkleidung und oft entdecken Kinder so ein neues Hobby!

Präventionsarbeit und Nachwuchswerbung
Es werden aber nicht nur wichtige Grundlagen für rettende Maßnahmen vermittelt. Zentral ist auch die Präventionsarbeit, da viele Rettungsmaßnahmen notwendig werden, bei denen Fehlverhalten von Kindern und Jugendlichen die Auslöser sind. Insofern ist ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein bei Kindern ausgesprochen wichtig und kann dabei helfen, viele Brände und Unfälle zu vermeiden. Gleichzeitig begeistern Mitglieder von Jugendfeuerwehren hier Kinder für ihre Arbeit und gewinnen so auch Nachwuchs.

Einmalig in ganz Ostdeutschland, wurde das Floriansdorf am 03.10.2014 eröffnet und stößt auf reges Interesse. Das pädagogische Konzept mit einer Wissensvermittlung über Sehen, Informieren, Probieren sowie dem Sammeln von sinnlichen Erfahrungen und der Gestaltung verschiedener Rollenspiele, hat Vorbildcharakter für weitere Projekte dieser Art im ganzen Land Brandenburg. Schon jetzt ist durch das Projekt ein Netzwerk aus mehreren Feuerwehrverbänden entstanden. 

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Fotos © Jan-Eric Ouwerkerk

Der Schutzpatron der Feuerwehrleute – der heilige Florian – stand Pate bei der Namensgebung für das Floriansdorf des KiEZ Frauensee. Die Einrichtung dient der Brandschutz- und Sicherheitserziehung von Kindergruppen. Präventionsarbeit und die Vermeidung von Bränden und Unfällen stehen dabei im Mittelpunkt, da bei einem ausgeprägteren Gefahrenbewusstsein der Kinder viele Unfälle vermeidbar wären. Aber auch die Begeisterung für Jugendfeuerwehren wird geweckt und damit nicht
zuletzt Nachwuchs gewonnen.

Richtiger Umgang mit Feuer
Wissensvermittlung in Familien, Kita´s und Schulen in den Bereichen Brandschutz- und Sicherheitserziehung gibt es kaum. So erlernen Kinder üblicherweise den Umgang mit offenem Feuer nicht mehr, entwickeln auch kein Sicherheits- und Gefahrenbewusstsein und sind im Notfall oft hilflos.

Dem begegnet das Floriansdorf in Heidesee im Spreewald als interaktive Bildungs- und Begegnungsstätte zur Brandschutz- und Sicherheitserziehung für Kinder von drei bis 12 Jahren mit interaktiven Lehrangeboten. Drei ungenutzte Gebäude wurden in eine Feuerakademie mit einer Ausstellung, einem Haus der Gefahren und einer Kinder-feuerwache auf insgesamt 240 m2 Fläche mit Hilfe von ELER-Mitteln aus- und umgebaut.

Sensibilisierung für Brandschutz und Gefahrenquellen
Unter Anleitung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, Feuerwehrmännern und pädagogischem Personal erlernen Kinder den sicheren Umgang mit Feuer in einer speziellen Feuerwerkstatt ebenso, wie dessen effektive Bekämpfung im Brandfall oder das Erkennen von potenziellen Gefahrenquellen.

So können sie spielerisch erfahren, wie sie mit Unfallsituationen umgehen bzw. diese vermeiden können und, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit der Feuerwehrleute ist. Nicht zuletzt wird in der Kinderfeuerwache simuliert, was nach Eingang eines Notrufs in der Einsatzleitstelle passiert, was es bedeutet zu retten, zu löschen oder zu bergen: natürlich in Kinderfeuerwehrkleidung und oft entdecken Kinder so ein neues Hobby!

Präventionsarbeit und Nachwuchswerbung
Es werden aber nicht nur wichtige Grundlagen für rettende Maßnahmen vermittelt. Zentral ist auch die Präventionsarbeit, da viele Rettungsmaßnahmen notwendig werden, bei denen Fehlverhalten von Kindern und Jugendlichen die Auslöser sind. Insofern ist ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein bei Kindern ausgesprochen wichtig und kann dabei helfen, viele Brände und Unfälle zu vermeiden. Gleichzeitig begeistern Mitglieder von Jugendfeuerwehren hier Kinder für ihre Arbeit und gewinnen so auch Nachwuchs.

Einmalig in ganz Ostdeutschland, wurde das Floriansdorf am 03.10.2014 eröffnet und stößt auf reges Interesse. Das pädagogische Konzept mit einer Wissensvermittlung über Sehen, Informieren, Probieren sowie dem Sammeln von sinnlichen Erfahrungen und der Gestaltung verschiedener Rollenspiele, hat Vorbildcharakter für weitere Projekte dieser Art im ganzen Land Brandenburg. Schon jetzt ist durch das Projekt ein Netzwerk aus mehreren Feuerwehrverbänden entstanden. 

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Fotos © Jan-Eric Ouwerkerk

Förderperiode
2014 – 2020

Bewilligte Mittel für die notwendigen baulichen Maßnahmen an bestehenden Gebäuden sowie konzeptionelle Arbeiten, die Ausstellung mit entsprechenden Exponaten etc. im Zeitraum von 02.04.2013 bis 30.09.2014.

  • Förderfähige Gesamtkosten: 649.895 €
  • davon ELER: 487.421 €
  • Eigenanteil: 162.474 €

Förderrichtlinie:
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER.

Zuwendungsempfänger:
KiEZ Frauensee
Joachim Schneider
Weg zum Frauensee 1
15754 Heidesee OT Gräbendorf
Tel.: 033768 / 989 - 12
www.frauensee.de