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Wasserrückhaltung wieder möglich

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Das Einzugsgebiet des Zülowkanals erstreckt sich über 100 km²: Mit Zülowniederung und Jühnsdorfer Niederung, dem Rangsdorfer See, dem Glasowbach und den Selchower Seen ist es sowohl als Naherholungsgebiet im Berliner Umland, als auch in Bezug auf den Arten- und Naturschutz von besonderer Bedeutung im Land Brandenburg. Der Rangsdorfer See ist Kernstück des rund 670 Hektar großen Naturschutzgebietes Rangsdorfer See.

Der Zülowkanal ist ein künstliches Fließgewässer und mündet nach etwa 11,7 Kilometern Fließstrecke in den Nottekanal. Der Zülowkanal wurde 1856 / 57 erbaut, um die umliegenden Sumpfwiesen zu entwässern und bildet heute den Vorfluter der Niederung zwischen Rangsdorf, Dabendorf und Mittenwalde. Der Kanal wird durch vier Wehre reguliert (Wehr Ragow / Zülow-Altarm; Wehr an der B246 – Zülow-Durchstich; Verteilerwehr und Wehr Rangsdorf). Mit dem in den 70er Jahren errichteten Wehr Rangsdorf war eine Regulierung der Abflüsse nicht mehr möglich. Die gesamte Anlage, einschließlich der Stauverschlüsse und der Antriebstechnik, war verschlissen und erneuerungsbedürftig.  

Durch den Einsatz von ELER-Mitteln erfolgte die umfassende Modernisierung des Wehres Rangsdorf. Dadurch ist eine gezielte Staubewirtschaftung wieder möglich, die gleichmäßige Wasserstände in den bevorteilten Flächen sicherstellt, d. h. Wasserstände und Grundwasserstände stabilisiert. Davon profitieren Niedermoorstandorte. Mit einer auf ein Maximum ausgerichteten Stauhaltung wird der Wasserstand des Rangsdorfer Sees gestützt.   

An den Staustufen im Zülowkanal soll langfristig die Wanderung von im Wasser lebenden Organismen vom Nottekanal bis zum Rangsdorfer See ermöglicht werden. Unabhängig von der Modernisierung des Wehres Rangsdorf, war die ökologische Durchgängigkeit an diesem Standort mit einem Fischaufstieg im Nebenschluss bereits hergestellt. Der Fischaufstieg wurde im Rahmen der komplexen Kompensationsmaßnahmen im Zuge des Flughafenbaus BER errichtet.

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Das Einzugsgebiet des Zülowkanals erstreckt sich über 100 km²: Mit Zülowniederung und Jühnsdorfer Niederung, dem Rangsdorfer See, dem Glasowbach und den Selchower Seen ist es sowohl als Naherholungsgebiet im Berliner Umland, als auch in Bezug auf den Arten- und Naturschutz von besonderer Bedeutung im Land Brandenburg. Der Rangsdorfer See ist Kernstück des rund 670 Hektar großen Naturschutzgebietes Rangsdorfer See.

Der Zülowkanal ist ein künstliches Fließgewässer und mündet nach etwa 11,7 Kilometern Fließstrecke in den Nottekanal. Der Zülowkanal wurde 1856 / 57 erbaut, um die umliegenden Sumpfwiesen zu entwässern und bildet heute den Vorfluter der Niederung zwischen Rangsdorf, Dabendorf und Mittenwalde. Der Kanal wird durch vier Wehre reguliert (Wehr Ragow / Zülow-Altarm; Wehr an der B246 – Zülow-Durchstich; Verteilerwehr und Wehr Rangsdorf). Mit dem in den 70er Jahren errichteten Wehr Rangsdorf war eine Regulierung der Abflüsse nicht mehr möglich. Die gesamte Anlage, einschließlich der Stauverschlüsse und der Antriebstechnik, war verschlissen und erneuerungsbedürftig.  

Durch den Einsatz von ELER-Mitteln erfolgte die umfassende Modernisierung des Wehres Rangsdorf. Dadurch ist eine gezielte Staubewirtschaftung wieder möglich, die gleichmäßige Wasserstände in den bevorteilten Flächen sicherstellt, d. h. Wasserstände und Grundwasserstände stabilisiert. Davon profitieren Niedermoorstandorte. Mit einer auf ein Maximum ausgerichteten Stauhaltung wird der Wasserstand des Rangsdorfer Sees gestützt.   

An den Staustufen im Zülowkanal soll langfristig die Wanderung von im Wasser lebenden Organismen vom Nottekanal bis zum Rangsdorfer See ermöglicht werden. Unabhängig von der Modernisierung des Wehres Rangsdorf, war die ökologische Durchgängigkeit an diesem Standort mit einem Fischaufstieg im Nebenschluss bereits hergestellt. Der Fischaufstieg wurde im Rahmen der komplexen Kompensationsmaßnahmen im Zuge des Flughafenbaus BER errichtet.

PdM_10-21_c
Zustand Januar 2020 / Abnahme September 2020
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Zustand Januar 2020 / Abnahme September 2020
PdM_10-21_d
Fischaufstieg im Nebenschluss August 2015
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Fischaufstieg im Nebenschluss August 2015