Tierwohl an oberster Stelle bei Stallneubau für Biosauen

© Hof Grünhagen

Der landwirtschaftliche Betrieb Hof Grünhagen expandiert mit einem in Deutschland einmaligen Stallneubau in den Bereich der Biosauenzucht. In Wulfersdorf, einem Ortsteil von Wittstock/Dosse, entsteht ein Prestigeobjekt: Eine Zuchtanlage für 496 Biosauen, die höchste Maßstäbe setzt. Das Projekt wird gemeinsam von dem Landwirtschaftsbetrieb Grünhagen, der PONNATH family group und dem Schlacht- und Zerlegungsunternehmen Brand Qualitätsfleisch umgesetzt. Es verfolgt das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette der ökologischen Schweinefleischerzeugung in Deutschland nachhaltig zu stärken. Durch die neue Anlage wird die regionale Versorgung gestärkt und die Abhängigkeit von Importen reduziert.

Bild zeigt eine Luftaufnahme eines landwirtschaftlichen Betriebes.
© Hof Grünhagen

Der landwirtschaftliche Betrieb Hof Grünhagen expandiert mit einem in Deutschland einmaligen Stallneubau in den Bereich der Biosauenzucht. In Wulfersdorf, einem Ortsteil von Wittstock/Dosse, entsteht ein Prestigeobjekt: Eine Zuchtanlage für 496 Biosauen, die höchste Maßstäbe setzt. Das Projekt wird gemeinsam von dem Landwirtschaftsbetrieb Grünhagen, der PONNATH family group und dem Schlacht- und Zerlegungsunternehmen Brand Qualitätsfleisch umgesetzt. Es verfolgt das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette der ökologischen Schweinefleischerzeugung in Deutschland nachhaltig zu stärken. Durch die neue Anlage wird die regionale Versorgung gestärkt und die Abhängigkeit von Importen reduziert.

v.l.n.r. Jan-Steffen Grünhagen, Steffen Brand und Michael Ponnath © Hof Grünhagen

Ein kostenintensives, aber ausgesprochen effektives Pilotprojekt im Hinblick auf die Transformation in der Tierhaltung entsteht, bei dem Tierwohl und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Denn Jan-Steffen Grünhagen will als junger Landwirt vorangehen und findet bereits viel Beachtung für sein Projekt. Es erfüllt nicht nur die Anforderungen der Bio- und Naturland-Zertifizierung, sondern übertrifft diese in wesentlichen Bereichen.

Perfekte Dämmung - hohe Decken – kühle Gebäude!
Die Zuchtanlage wird aus drei einzelnen Stallgebäuden mit zwei Wartebereichen mit Besamungsstation, zwei Abferkelställen und zwei Aufzuchtställen bestehen. Im Aufzuchtbereich kommen ca. 45 Ferkel mit drei Sauen in den „Kindergarten“, diese Form der Gruppenhaltung mit Muttersauen dient einem optimalen Umfeld für die Tiere. Mit der ausgezeichneten Dämmung und einer Deckenhöhe von 4,50 Metern, boten die Gebäude selbst bei den ersten über 30 Gradmarken im Jahr 2026 ein angenehm kühles Umfeld!

Darüber hinaus entstehen ein Sozialgebäude, eine Dunglager- und eine Mehrzweckhalle, eine Kraftsiloanlage, ein Jauchebehälter mit Abdeckung sowie zwei Löschwasserteiche und die entsprechende Hof- und Wegebefestigung mit Einzäunung.

Fokus auf vielfältiger Fruchtfolge und nachhaltiger Wirtschaftsweise
Aktuell werden auf Hof Grünhagen 1.550 Hektar konventionell und 400 Hektar nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet. Die Biosauen-Zuchtanlage wird im Oktober 2026 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen.

Der Betrieb befindet sich aktuell in der Umstellungsphase auf regenerative Landwirtschaft. Das bedeutet unter anderem, dass der Boden ganzjährig begrünt wird, um ihn zu schützen und das Bodenleben zu ernähren. Durch den Einsatz der Strip-Till-Technologie werden die Bodeneingriffe erheblich minimiert, was zu Wasserersparnis und geringerer Erosion führt. Strip-Till oder Streifenbearbeitung ist ein ressourcenschonendes Bodenbearbeitungsverfahren. Statt den ganzen Acker zu pflügen, werden nur schmale Streifen (oft im Abstand von 45 bis 80 cm) gelockert und für die Aussaat vorbereitet, während die Zwischenräume unbearbeitet bleiben und geschützt sind.

Darüber hinaus werden geschlossene Nährstoffkreisläufe und die hofeigene Futtererzeugung zur nachhaltigen Bewirtschaftung der neuen Zuchtanlage beitragen. Das Projekt dient damit als Beispiel dafür, wie ökologische Landwirtschaft, Tierwohl und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Das Bild zeigt drei Männer vor einem Stallgebäude.
v.l.n.r. Jan-Steffen Grünhagen, Steffen Brand und Michael Ponnath © Hof Grünhagen

Ein kostenintensives, aber ausgesprochen effektives Pilotprojekt im Hinblick auf die Transformation in der Tierhaltung entsteht, bei dem Tierwohl und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Denn Jan-Steffen Grünhagen will als junger Landwirt vorangehen und findet bereits viel Beachtung für sein Projekt. Es erfüllt nicht nur die Anforderungen der Bio- und Naturland-Zertifizierung, sondern übertrifft diese in wesentlichen Bereichen.

Perfekte Dämmung - hohe Decken – kühle Gebäude!
Die Zuchtanlage wird aus drei einzelnen Stallgebäuden mit zwei Wartebereichen mit Besamungsstation, zwei Abferkelställen und zwei Aufzuchtställen bestehen. Im Aufzuchtbereich kommen ca. 45 Ferkel mit drei Sauen in den „Kindergarten“, diese Form der Gruppenhaltung mit Muttersauen dient einem optimalen Umfeld für die Tiere. Mit der ausgezeichneten Dämmung und einer Deckenhöhe von 4,50 Metern, boten die Gebäude selbst bei den ersten über 30 Gradmarken im Jahr 2026 ein angenehm kühles Umfeld!

Darüber hinaus entstehen ein Sozialgebäude, eine Dunglager- und eine Mehrzweckhalle, eine Kraftsiloanlage, ein Jauchebehälter mit Abdeckung sowie zwei Löschwasserteiche und die entsprechende Hof- und Wegebefestigung mit Einzäunung.

Fokus auf vielfältiger Fruchtfolge und nachhaltiger Wirtschaftsweise
Aktuell werden auf Hof Grünhagen 1.550 Hektar konventionell und 400 Hektar nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet. Die Biosauen-Zuchtanlage wird im Oktober 2026 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen.

Der Betrieb befindet sich aktuell in der Umstellungsphase auf regenerative Landwirtschaft. Das bedeutet unter anderem, dass der Boden ganzjährig begrünt wird, um ihn zu schützen und das Bodenleben zu ernähren. Durch den Einsatz der Strip-Till-Technologie werden die Bodeneingriffe erheblich minimiert, was zu Wasserersparnis und geringerer Erosion führt. Strip-Till oder Streifenbearbeitung ist ein ressourcenschonendes Bodenbearbeitungsverfahren. Statt den ganzen Acker zu pflügen, werden nur schmale Streifen (oft im Abstand von 45 bis 80 cm) gelockert und für die Aussaat vorbereitet, während die Zwischenräume unbearbeitet bleiben und geschützt sind.

Darüber hinaus werden geschlossene Nährstoffkreisläufe und die hofeigene Futtererzeugung zur nachhaltigen Bewirtschaftung der neuen Zuchtanlage beitragen. Das Projekt dient damit als Beispiel dafür, wie ökologische Landwirtschaft, Tierwohl und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können.

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Bild zeigt ein gemähtes Feld und einen Mann neben einem Mähdrescher.
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