Gemeisam einfach machen!
Die Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ zeigt, wie passgenaue Maßnahmen vor allem im Wiesenbrüterschutz gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden. Die Kooperative wurde 2024 kurz nach dem Start der neuen Förderung landwirtschaftlicher Zusammenschlüsse zum Schutz des Klimas und der Biodiversität gegründet. Die vielfältige Landschaft an den Havelseen nahe Potsdam ist geprägt von Wasser und Landwirtschaft, besonders dem Obstanbau.
Olivia Kummel vom Verein für Landschaftspflege Potsdamer Kulturlandschaft e.V. ist für das Management der Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ verantwortlich. Inzwischen beteiligen sich 15 Betriebe. Im Jahr 2025 wurden Maßnahmen auf knapp 630 Hektar umgesetzt, für 2026 sind 818 Hektar geplant. Dabei stehen vor allem der Schutz von Moorböden sowie der Schutz von Insekten und Wiesenbrütern, beispielsweise dem Kiebitz, im Fokus.
Der große Vorteil von Kooperativen
In den Kooperativen kommen alle Akteure an einen Tisch und entwickeln gemeinsam effektive und effiziente Agrarnaturschutzmaßnahmen. Am Ende steht ein Workshop mit den beteiligten Betrieben, der die finalen Ergebnisse festhält. Olivia Kummel betont: „Landwirte honorieren auch die Übernahme des Antragswesens sehr, denn vielen wäre das sonst zu kompliziert. Erst über die Richtlinie zur Förderung kooperativer Maßnahmen sind die Betriebe wieder an Bord bei der Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen.“ Das schafft mehr Zuverlässigkeit und Flexibilität und macht Umweltschutz als landwirtschaftlichen Betriebszweig attraktiv.
Mit „Smart Fences“ Gelege schützen
Die Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ setzt mit Erfolg niederwilddurchlässige Zäune, sogenannte „Smart Fences“, für den Vogelschutz ein. Für deren Anschaffung wird sie vom Naturschutzfonds Brandenburg gefördert. Die Zäune werden in Kooperation mit Ehrenamtlichen vom Naturschutzbund NABU angelegt und kontrolliert. Denn die regelmäßige Pflege ist wichtig: Nur wenn das Gras unter den Litzen niedrig gehalten wird, schützen sie vor Raubtieren.
Die Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ zeigt, wie passgenaue Maßnahmen vor allem im Wiesenbrüterschutz gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden. Die Kooperative wurde 2024 kurz nach dem Start der neuen Förderung landwirtschaftlicher Zusammenschlüsse zum Schutz des Klimas und der Biodiversität gegründet. Die vielfältige Landschaft an den Havelseen nahe Potsdam ist geprägt von Wasser und Landwirtschaft, besonders dem Obstanbau.
Olivia Kummel vom Verein für Landschaftspflege Potsdamer Kulturlandschaft e.V. ist für das Management der Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ verantwortlich. Inzwischen beteiligen sich 15 Betriebe. Im Jahr 2025 wurden Maßnahmen auf knapp 630 Hektar umgesetzt, für 2026 sind 818 Hektar geplant. Dabei stehen vor allem der Schutz von Moorböden sowie der Schutz von Insekten und Wiesenbrütern, beispielsweise dem Kiebitz, im Fokus.
Der große Vorteil von Kooperativen
In den Kooperativen kommen alle Akteure an einen Tisch und entwickeln gemeinsam effektive und effiziente Agrarnaturschutzmaßnahmen. Am Ende steht ein Workshop mit den beteiligten Betrieben, der die finalen Ergebnisse festhält. Olivia Kummel betont: „Landwirte honorieren auch die Übernahme des Antragswesens sehr, denn vielen wäre das sonst zu kompliziert. Erst über die Richtlinie zur Förderung kooperativer Maßnahmen sind die Betriebe wieder an Bord bei der Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen.“ Das schafft mehr Zuverlässigkeit und Flexibilität und macht Umweltschutz als landwirtschaftlichen Betriebszweig attraktiv.
Mit „Smart Fences“ Gelege schützen
Die Kooperative „Grubener Kulturlandschaft & Glindower Platte“ setzt mit Erfolg niederwilddurchlässige Zäune, sogenannte „Smart Fences“, für den Vogelschutz ein. Für deren Anschaffung wird sie vom Naturschutzfonds Brandenburg gefördert. Die Zäune werden in Kooperation mit Ehrenamtlichen vom Naturschutzbund NABU angelegt und kontrolliert. Denn die regelmäßige Pflege ist wichtig: Nur wenn das Gras unter den Litzen niedrig gehalten wird, schützen sie vor Raubtieren.
Gut für die Natur, gut für die Betriebe
Da Ornithologen der NABU-Ortsgruppe Potsdam bereits vor Beginn der Maßnahme der Kooperative den Bestand an Kiebitzen gezählt haben, lassen sich die Bruterfolge vergleichen. Im Jahr 2023 wurden für die Fläche „Schlangenbruch“ sieben Bruten und sechs flügge Jungvögel dokumentiert. 2024 waren es 20 Bruten und mindestens 16 flügge Jungvögel und 2025 waren es bereits 24 Kiebitz-Gelege und 19 flügge Jungvögel. „Das ist ein schöner Erfolg für die Landwirte, den NABU und den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL)“, sagt Olivia Kummel.
Nicht zuletzt wurde die Kooperative im Dezember 2025 mit dem 2. Preis des ARIA-Award (Agricultural and Rural Inspiration Award) im Bereich Umweltschutz ausgezeichnet.
Die Kooperative beteiligt sich zudem als Modellregion am sogenannten „KOMBI“-Projekt (Kollektive Modelle zur Förderung der Biodiversität). Darin erproben und entwickeln der NABU, der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und Partner in mehreren Bundesländern spezialisierte Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität, die zu den Bedürfnissen der Landwirtschaft passen. Beteiligt sind neben Brandenburg auch Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg. Die ökologische Begleitforschung erfolgt durch die Universität Gießen, während die Universität Kiel für die ökonomische Betrachtung und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) für die soziale Begleitforschung zuständig ist.
Im Land Brandenburg haben sich bereits acht sogenannte Kooperativen mit insgesamt 82 Mitgliedsbetrieben gegründet, die auf rund 8.500 Hektar Agrarnaturschutzmaßnahmen umsetzen.
Gut für die Natur, gut für die Betriebe
Da Ornithologen der NABU-Ortsgruppe Potsdam bereits vor Beginn der Maßnahme der Kooperative den Bestand an Kiebitzen gezählt haben, lassen sich die Bruterfolge vergleichen. Im Jahr 2023 wurden für die Fläche „Schlangenbruch“ sieben Bruten und sechs flügge Jungvögel dokumentiert. 2024 waren es 20 Bruten und mindestens 16 flügge Jungvögel und 2025 waren es bereits 24 Kiebitz-Gelege und 19 flügge Jungvögel. „Das ist ein schöner Erfolg für die Landwirte, den NABU und den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL)“, sagt Olivia Kummel.
Nicht zuletzt wurde die Kooperative im Dezember 2025 mit dem 2. Preis des ARIA-Award (Agricultural and Rural Inspiration Award) im Bereich Umweltschutz ausgezeichnet.
Die Kooperative beteiligt sich zudem als Modellregion am sogenannten „KOMBI“-Projekt (Kollektive Modelle zur Förderung der Biodiversität). Darin erproben und entwickeln der NABU, der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und Partner in mehreren Bundesländern spezialisierte Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität, die zu den Bedürfnissen der Landwirtschaft passen. Beteiligt sind neben Brandenburg auch Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg. Die ökologische Begleitforschung erfolgt durch die Universität Gießen, während die Universität Kiel für die ökonomische Betrachtung und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) für die soziale Begleitforschung zuständig ist.
Im Land Brandenburg haben sich bereits acht sogenannte Kooperativen mit insgesamt 82 Mitgliedsbetrieben gegründet, die auf rund 8.500 Hektar Agrarnaturschutzmaßnahmen umsetzen.
