Wald & Wabe – ein Bienenwald entsteht!

© SDW Brandenburg

Am westlichen Stadtrand von Eberswalde entsteht auf zwei ausgewählten Waldflächen ein einzigartiges Pilotprojekt zur Förderung bestäubender Insekten direkt in ihrem ursprünglichen Lebensraum: dem Wald. Im Fokus steht dabei vor allem die Dunkle Europäische Honigbiene.

Unter dem Titel „Wald & Wabe – gemeinsam für eine blühende Zukunft“ verbindet das Projekt traditionelle Zeidlerei, Bildung für nachhaltige Entwicklung und aktive Mitmachangebote für den Artenschutz. Die Zeidlerei, eine jahrhundertealte Form der Bienenhaltung im Wald, bildet den Ausgangspunkt des Projekts.

Lebensräume für bestäubende Insekten
Ziel des Projekts ist es, diese traditionell-ökologische Form der Bienenhaltung im Barnim wiederzubeleben und in einem modellhaften Bienenwald in Eberswalde-Finow erfahrbar zu machen. Im Rahmen von Mitmachangeboten wurden bereits rund 70 heimische und trachtbringende Bäume gepflanzt, darunter die Baumarten Esskastanie, Eberesche, Holzapfel, Vogelkirsche, Winterlinde, Traubeneiche und Walnuss.

Zudem sind vor allem die Pflanzung von Blühsträuchern, aber auch blühenden Bäumen geplant. Hierzu zählen Schwarzer Holunder, Gewöhnliche Schneebeere, Pfaffenhütchen, Feldahorn, Weißdorn und Wildbirne. Eine traditionelle Klotzbeute (Nachahmung der natürlichen Baumhöhle) wurde aufgestellt und zwei Honigbienenvölker in ganz normalen zeitgenössischen Beuten angesiedelt. Bis in den Herbst fliegen die Bienen noch fleißig und sammeln Nektar und Pollen, um gut über den Winter zu kommen. Das Umgestalten der Flächen schafft wertvolle Lebensräume auch für zahlreiche spezialisierte Wildbienen und andere blütenbesuchende Insekten.

Natur erleben – Bienen verstehen 
Die Bildungsangebote der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) gliedern sich in drei Module: Die ökosystemare Bedeutung der Biene, das Leben der Biene und von Pollen zu Wachs. Dabei entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielerisch den Wert von Biodiversität und erfahren, wie Ökosysteme funktionieren, was die traditionelle und die moderne Imkerei unterscheidet sowie alles rund um die Ernährung, Produkte und das Handwerk der Honigbiene.

Die Module sind nach den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und fördern Schlüsselkompetenzen, die zu nachhaltigem, zukunftsorientiertem Handeln befähigen. Die SDW ist ein seit 2021 zertifizierter und im letzten Jahr rezertifizierter Anbieter für BNE, wodurch höchste Qualität und pädagogische Standards gewährleistet sind. Die Formate sind an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Fortbildungen sowie an Kinder und Jugendliche gerichtet oder als Familien-Mitmachtage konzipiert.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass über die gesamte Laufzeit ein außerschulischer Lernort entsteht, der ökologische, kulturelle und bildungsbezogene Aspekte vereint und der Bienenwald auch gemeinsam mit den Kursteilnehmenden gestaltet wird.

Das Bild zeigt Personen in Imkerausrüstung im Wald
© SDW Brandenburg

Am westlichen Stadtrand von Eberswalde entsteht auf zwei ausgewählten Waldflächen ein einzigartiges Pilotprojekt zur Förderung bestäubender Insekten direkt in ihrem ursprünglichen Lebensraum: dem Wald. Im Fokus steht dabei vor allem die Dunkle Europäische Honigbiene.

Unter dem Titel „Wald & Wabe – gemeinsam für eine blühende Zukunft“ verbindet das Projekt traditionelle Zeidlerei, Bildung für nachhaltige Entwicklung und aktive Mitmachangebote für den Artenschutz. Die Zeidlerei, eine jahrhundertealte Form der Bienenhaltung im Wald, bildet den Ausgangspunkt des Projekts.

Lebensräume für bestäubende Insekten
Ziel des Projekts ist es, diese traditionell-ökologische Form der Bienenhaltung im Barnim wiederzubeleben und in einem modellhaften Bienenwald in Eberswalde-Finow erfahrbar zu machen. Im Rahmen von Mitmachangeboten wurden bereits rund 70 heimische und trachtbringende Bäume gepflanzt, darunter die Baumarten Esskastanie, Eberesche, Holzapfel, Vogelkirsche, Winterlinde, Traubeneiche und Walnuss.

Zudem sind vor allem die Pflanzung von Blühsträuchern, aber auch blühenden Bäumen geplant. Hierzu zählen Schwarzer Holunder, Gewöhnliche Schneebeere, Pfaffenhütchen, Feldahorn, Weißdorn und Wildbirne. Eine traditionelle Klotzbeute (Nachahmung der natürlichen Baumhöhle) wurde aufgestellt und zwei Honigbienenvölker in ganz normalen zeitgenössischen Beuten angesiedelt. Bis in den Herbst fliegen die Bienen noch fleißig und sammeln Nektar und Pollen, um gut über den Winter zu kommen. Das Umgestalten der Flächen schafft wertvolle Lebensräume auch für zahlreiche spezialisierte Wildbienen und andere blütenbesuchende Insekten.

Natur erleben – Bienen verstehen 
Die Bildungsangebote der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) gliedern sich in drei Module: Die ökosystemare Bedeutung der Biene, das Leben der Biene und von Pollen zu Wachs. Dabei entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielerisch den Wert von Biodiversität und erfahren, wie Ökosysteme funktionieren, was die traditionelle und die moderne Imkerei unterscheidet sowie alles rund um die Ernährung, Produkte und das Handwerk der Honigbiene.

Die Module sind nach den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und fördern Schlüsselkompetenzen, die zu nachhaltigem, zukunftsorientiertem Handeln befähigen. Die SDW ist ein seit 2021 zertifizierter und im letzten Jahr rezertifizierter Anbieter für BNE, wodurch höchste Qualität und pädagogische Standards gewährleistet sind. Die Formate sind an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Fortbildungen sowie an Kinder und Jugendliche gerichtet oder als Familien-Mitmachtage konzipiert.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass über die gesamte Laufzeit ein außerschulischer Lernort entsteht, der ökologische, kulturelle und bildungsbezogene Aspekte vereint und der Bienenwald auch gemeinsam mit den Kursteilnehmenden gestaltet wird.

Foto links: Eine Klotzbeute ist eine künstliche Bienenbehausung, die aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Sie gehört zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenwohnungen. © SDW Brandenburg
Foto links: Eine Klotzbeute ist eine künstliche Bienenbehausung, die aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Sie gehört zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenwohnungen. © SDW Brandenburg
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